if($follow){ echo ""; }else{ echo ""; } Blogbeiträge von Frank Bindmann

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Blogbeiträge von Frank Bindmann

Frank BindmannFrank Bindmann hat ursprünglich Medizinpädagogik an der Martin-Luther Universität in Halle studiert. Herr Dipl. med. paed. Frank Bindmann ist seit 1999 im Netz unterwegs, alleinerziehender Vater einer inzwischen volljährigen Tochter und heute Geschäftsführer eines Reiseunternehmens für Alleinerziehende. Er schreibt unter anderem für diesen Blog, hauptsächlich zu den Themenfeldern Geomarketing und Direktmarketing. Frank Bindmann
 
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Wann sind Geodaten personenbezogen?

Geschrieben am 08.08.2017

"Big Brother is whatching you", das kommt einem als erstes in den Sinn, wenn man Geodaten in Personenbezug bringt. Geodaten sind heute allgegenwärtig, ob es im Navi des eigenen Kraftahrzeuges ist, auf dem Smartphone oder die Standortangaben in sozialen Medien, über die sich ganze Bewegungsprofile von Personen erstellen lassen. Wenn wir plötzlich keinen Kredit mehr erhalten, dann könnte das nicht einfach nur daran liegen, dass man einfach überschuldet ist, sondern weil man am falschen Ort wohnt. Findige Firmen liefern über das sogenannte Geoscoring Angaben zur Wahrscheinlichkeit, dass sie einen Kredit zurückzahlen können. Wenn man beispielsweise in Berlin Neuköln wohnt, dann wird man einen sehr schlechten Geoscore haben und allein die Adresse In Hamburg Blankenese bürgt für eine hohe Kreditwürdigkeit. Aber was ist laut Datenschutzgesetzen in Deutschland eigentlich erlaubt und wo liegt die Grenze zur Illegalität?
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Bußgeld wegen Geoscoring

Geschrieben am 08.08.2017

Es ist inzwischen üblich, dass in vielen Bereichen vor dem Vertragsabschluss eine Bonitätsauskunft eingeholt wird. Bekannt ist beispielsweise die SCHUFA Auskunft. Es gibt aber auch unzählige andere Anbieter, die solche Bonitätsauskünfte zu einer Person, oder einem Unternehmen geben. So beispielsweise die Firma Bürgel. Diese verfügt sicherlich über einen riesigen eigenen Datenpool zur Kreditwürdigkeit von Privatpersonen und Firmen. Sie bietet deshalb ihre Informationen auch Dritten an, wenn diese in geschäftlichen Kontakt treten. Waren keine direkten Daten zu der Person oder Firma lieferbar, wurde auf sogenannte Geoscoring Daten zurückgegriffen. Dieses Geoscoring, bei dem die Kreditwürdigkeit über die in der Umgebung des Wohnortes einer Person lebenden anderen Personen bestimmt wird, kam die FIrma Bürgel jetzt teuer zu stehen. Wegen der Herausgabe von reinen Geoscoringdaten soll das Unternehmen jetzt ein Bußgeld in Höhe von 15.000 Euro zahlen.
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Warum eine Gerade nicht unbedingt die kuerzeste Verbindung ist

Geschrieben am 10.08.2017

Warum fliegen Flugzeuge bei der Transatlantikroute eigentlich immer über Grönland und nicht direkt über den Atlantik? Haben Sie sich diese Frage nicht auch schon einmal gestellt? Ist die Route über Grönland nicht ein Umweg?

Wir könnten das auf einer Landkarte überprüfen und siehe da; der Flug über Grönland ist offensichtlich ein Umweg. Wir können das ja mal grob mit dem Lineal nachmessen und errechnen bei der Route von Los Angeles nach Frankfurt bei einem Flug über Grönland eine Entfernung von 10600 Kilometern. Ziehen wir auf der Karte eine gerade Linie von Los Angeles nach Frankfurt, dann kommen wir bei Umrechung des Maßstabes auf nur 9300 Kilometer. Das ist dann rein rechnerisch über 1000 km kürzer. Aber, warum ist das so? Der Artikel erklärt, warum in diesem Fall die Gerade doch nicht die kürzeste Verbindung ist.
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EU Datenschutz erlaubt Geoscoring

Geschrieben am 04.09.2017

Das sogenannte Geoscoring ist schon lange gängige Praxis bei der Bonitätsbeurteilung. Im Frühsommer 2018 tritt die Datenschutz-Grundverordnung der EU in den Mitgliedsstaaten in Kraft. Diese neue EU Verordnung weicht das bisherige System der Auskunfteien auf und ermöglicht es, dass der Wohnort in die Beurteilung der Kreditwürdigkeit mit einfließt. Die Bestimmung des Scorewertes ist für Verbraucher bisher kaum nachvollziehbar, weil die Institute, die solche Scorings anbieten nicht darlegen müssen, welche Werte in den Algorithmen zur Bestimmung des Scorings mit einfliessen. Beim Geoscoring geht man davon aus, das Bewohner einer bestimmten Strasse, oder eines Wohnviertels nach dem Motto "gleich und Gleich gesellt sich gern" über ähnliche finanzielle Verhältnisse verfügen. Wenn dann aber der Nachbar beispielsweise seine Mobilfunkrechnung nicht bezahlt, oder Mietrückstände hat, dann wirkt sich der Geoscore auch auf vollkommen unbeteiligte Personen aus.
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Geodaten und ihre Möglichkeiten

Geschrieben am 14.09.2017

Wer an Geodaten denkt, der bringt das zunächst einfach mit der geographischen Beschreibung eines Punktes auf der Erdoberfläche in Verbindung. Etwas anderes sind Geodaten eigentlich nicht. Geodaten bestehen aus Longitude und Latitude, vielleicht noch die Höhe über dem Meeresspiegel. Inzwischen kann jeder eine beliebige Adresse kartographisch auf Google Maps darstellen. Wir können Entfernungen berechnen und sogar ganze Routen planen. Mit Hilfe von Geodaten lassen sich leicht die Zeiten für den Sonnenaufgang berechnen und über Geodaten lässt sich auch eine Umkreissuche realisieren.

Aber Geodaten, die man mit anderen Daten kombiniert können nicht nur gegen bestehende Datenschutzverordnungen verstoßen, sondern ganz und gar diskriminierend sein. So lassen sich Geodaten von Städten beispielsweise mit den Einwohnerzahlen der Städte verknüpfen und sehr schön graphisch aufbereitet in einer Karte darstellen.
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Stadt,Land Fluss...

Geschrieben am 10.10.2017

Wo liegt der höchste Berg? Welche Flüsse sind in der Nähe? Zu welchem Bundesland gehört eine bestimmte Gemeinde? Was klingt, wie Fragen aus dem beliebten Ratespiel Stadt, Land Fluss, bei dem jeder rätselt welchen Fluss es mit dem Anfangsbuchstaben "V" gibt, könnte auch eine Frage sein, die Geodaten beantworten können. Die einfache Antwort lautet "Vechta", das ist eine Kreisstadt in Niedersachsen.

Besonders viele Punkte gibt vermutlich der Bachlauf, der durch Vechta fließt: der Vechtaer Moorbach könnte mit viel "Augen zu drücken" vielleicht als Fluss durchgehen. Aber den kleinen Moorbach in der Stadtmitte kennen vermutlich nur die Einwohner der kleinen Kreisstadt selbst.

Geodaten dagegen hätten noch viel mehr Informationen preisgeben können. Welche das im Einzelnen sind, zeigt der Artikel
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